Liebe Freunde des Imkervereins Landstuhl,

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Kindsbach/Bann. Überraschung für den Vorsitzenden des Imkervereins Landstuhl und Umgebung Rheinhold Backe. Am Bienengesundheitstag im Kindsbacher Hasenheim freute sich der Vorsitzende des Imkerverbandes Rheinland-Pfalz, Klaus Eisele, dem Vorsitzenden des Vereins die höchste Auszeichnung des Rheinland-Pfälzischen-Imkerverbandes , den handgeschnitzten Zeidler, zu überreichen. In seiner Laudatio würdigte Eisele das außergewöhnliche Fachwissen des Rheinhold Backe, das er seit 40 Jahren als Vorsitzender an die Bienenfreunde weitergibt. Auch sei die Fachkompetenz Backes im Vorstand des Verbandes geschätzt und willkommen. Er sei auch eine der ersten Imker gewesen, die „Schnupperkurse“ ins Leben gerufen haben. So konnte er viele Neuimker für dieses Hobby begeistern, welches den Fortbestand des Vereins auch in Zukunft sichert.

Zehn Mal im Jahr hat er ein Infopaket für seine Mitglieder geschnürt, unterrichtet über Bienenkrankheiten, Pflege und Haltung der fleißigen Honigbienen. Immer wieder erfahren die Imker von ihm „Neuigkeiten“. Außerdem steht er jedem Imker bei Problemen mit Rat und Tat zur Seite. Gerade das, so Eisele, zeichnet ihn als „Imkervater“ besonders aus. Der Landesvorsitzende dankte ihm für die wertvolle Arbeit im Umgang mit Umwelt und Natur. (eri)

 


 



Was heißt Zeidler:

Die Zeidlerei (auch Zedlerei) war im Mittelalter das gewerbsmäßige Sammeln von Honig wilder oder halbwilder Bienenvölker, das von Zeidlern ausgeübt wurde. Das Wort kommt vom lateinischen „excidere“ („herausschneiden“) über das altdeutsche „zeideln“ („Honig schneiden“). Schneiden deshalb, weil hier – anders als heute – die gesamte Honigwabe entnommen (erbeutet) wurde; dabei war der Fortbestand des Bienenvolkes nachrangig. Honig und Wachs konnten sofort verwertet und weiterverarbeitet werden. Der Zeidler oder Zeitler, dessen Beruf sich bereits im Frühmittelalter nachweisen lässt, sammelte dagegen den Honig wilder, halbwilder oder domestizierter Bienen in den Wäldern. Er hielt, anders als der Imker im heutigen Sinne, die Bienen nicht in gezimmerten Bienenstöcken oder Bienenkörben. Man hieb alten Bäumen künstliche Höhlen (Beuten) in etwa sechs Meter Höhe ein und versah den Eingang mit einem Brett, in das ein Flugloch eingebracht war.

 

 

 

Unser nächstes Treffen:

 

 

Sonntag, 15. Oktober, 9:30 Imkerstammtisch


Aktuelle Imkerei, Weiterbildung: Durch den IRP Herr Klug Bienengesundheit. Krankheiten der Honigbienen. Nachrichten DIB und IRP Zu der Veranstaltung lade ich alle Imkerinnen, Imker und Mitglieder herzlich ein. Gäste sind ebenfalls herzlich willkommen